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EU-Planspiel Energiepolitik

EU-Politik am KCG

Erstmalig fand eine Gemeinschaftskundeveranstaltung zur EUROPAPOLITIK   in den Räumlichkeiten des Möhringer Jugendhauses für unsere Schülerinnen und Schüler  statt. Die Klassen 10b und 11a erlebten im Rahmen eines von der Landeszentrale für politische Bildung angebotenen Planspiels zur Energiepolitik hautnah mit, wie eine europäische Richtlinie entsteht. 
Moderiert vom Juniorteam Europa   erfuhren sie  viel Wissenswertes über die an der Gesetzgebung beteiligten europäischen Institutionen und  schlüpften, mit einer neuen Identität versehen,  engagiert und mit viel Verhandlungsgeschick in die Rollen von EU-Parlamentariern, - Kommissaren, - Ministerräten, Lobbyisten und natürlich der Presse... (s. Pressetagesbericht). Auch der Spaß kam nicht zu kurz...

Bericht über das Projekt in Form einer Pressemitteilung

Zum Planspiel gehörte auch die Bildung einer Pressegruppe.
Hier der Bericht einer Schülerin, die zur Pressegruppe gehörte, unter dem Pseudonym Anastasia Cheplenko.


Abgesehen davon, dass das Thema „Professor Dr. Dr. Friedrich von Hohenlohe gesehen mit Prostituierten“ nicht nur in der Talkshow „Jetzt kommt´s raus!“, sondern auch privat stark ausdiskutiert und betratscht wurde, gab es für uns Presseleute noch einige andere Schlagzeilen,  die wir aufschnappten. Was man doch so alles im Smalltalk erfuhr! Letztendlich fiel Frankreich doch dem Rat in den Rücken und vertrat nur seine eigene Meinung. Parlament und Kommission gerieten sich in der Talkrunde in die Haare und das Europaparlament lieferte uns mehr als einmal Gerüchte und Skandale. Nicht nur das Durchsetzungskraft mittlerweile zu roher Gewalt zählte, sondern auch die Tatsache,  dass unsere Schlagzeilen von der Wand gerissen wurden, erschütterte die ganze Redaktion. Unsere Augen und Ohren waren jedoch überall.  Wir? Das war die Presse im Rahmen eines Planspiels zum Thema Europa. Obwohl alle einer Meinung waren, kamen sie doch auf keinen gemeinsamen Nenner. Wie ärgerlich! Dabei wollten doch alle nur das eine: Senkung der Atomkraft und Förderung der Erneuerbaren Energien. Anfangs sahen die Richtlinien ja so aus:
bis 2020 sollte der CO2 - Verbrauch um 35% gesenkt werden und bis 2050 sogar bis 60%.
Die Primärenergien, also erneuerbare Energien, sollten 2020 bei 35% liegen und die Energieeffizienz sollte auf 35%  bis dahin verbessert werden.
Nach einigen Lesungen und Gesprächen, Gerüchten und Behauptungen gab es DOCH eine Einigung, welch Wunder.
Die Endergebnisse im einzelnen:
Die Reduzierung des Co2 Verbrauchs sollte bis 2050 bei 28% liegen, die .  Primärenergie  bis 2025  bei 28% und die Energieeffizienz 2020  bei 33%.

Obwohl es einige Meinungsverschiedenheiten und viele Gegenargumente gab, konnte man mit diesem Ergebnis zufrieden sein.
Und trotz aller ernsthaften Diskussionen, durfte auch viel gelacht werden....
Jedenfalls über das, was unsere Reporter so erhorchten und veröffentlichten.
Man, gab es da Erstaunen…